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Dies ist eine Kampagne, die seit dem Jahr 1971 vom Naturschutzbund Deutschland e. V. (NABU) und dem Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV) getragen wird.

Die beiden Vereine waren die ersten Naturschutzorganisationen, die durch die jährliche Ausrufung von Kandidaten auf die Gefährung von Tieren und deren Lebensräume aufmerksam gemacht haben.

Es kann bei der Auswahl durchaus vorkommen, dass die gleiche Art mehrfach mit dem Titel "Vogel des Jahres" versehen wird. Auf die Ausführungen in Wikipedia - bitte anklicken - wird hingewiesen. Hier findet sich auch eine Auflistung der bisherigen Kandidaten.

Dohle (Corvus Monedula) - Vogel des Jahres 2012

Quelle: www.Andreasholgerklein.de - Vielen Dank an den Rechteinhaber!

Hinweise folgen demnächst!



Quelle: www.Andreasholgerklein.de - Vielen Dank an den Rechteinhaber!

Der Gartenrotschwanz ist ein Zugvogel, ca. 13 bis 14 cm groß und wiegt ca. 15 g. Kennzeichen Männchen: Stirn leuchtend weiß, Kehle und Kopfseiten schwarz, Oberseite schiefergrau, Unterseite, Bürzel und Schwanz rostrot. Weibchen: bräunlich mit heller Unterseite. Sein Lebensraum sind lichte Laub- und Mischwälder, Gärten und Parks. Sie sind Höhlenbrüter. Die Nahrung besteht aus Insekten und Spinnen und Beeren. Brutzeit: ca. 14 Tage, 4 bis 6 Eier, Nestlingszeit 13 - 14 Tage. Der Gesang beginnt mit einem gezogenen Pfeifton, darauf eine kurze Reihe von kurz angeschlagenen tiefen Tönen (Üü trä trä). Der Gartenrotschwanz gehört zu den gefährdeten Arten.



Kormoran
Quelle: www.Andreasholgerklein.de - Vielen Dank an den Rechteinhaber!

Der Kormoran ist ein Wasservogel, ca. 90 cm groß und wiegt ca. 2.500 g. Charakteristisch sind die weißen Wangen, das ebenso gefärbte Kinn und der weiße Flankenfleck zur Brutzeit. Die Geschlechter sind gleich gefärbt. Seion Lebensraum sind große Seen, Flussmündungen und die Meeresküste. Er schwimmt tief eingetaucht, Kopf und Schnabel schräg nach oben haltend. Seine Nahrung besteht aus Fischen. Die Brut erfolgt zwischen April und Juni, drei bis fünf Eier. Die Brutzeit beträgt 23 bis 29 Tage. Die Nestlingszeit beträgt 47 bis 50 Tage. Kormorane brüten in Kolonien und sind Baum- und Felsbrüter. Die Nester bestehen aus Reisern. Die Jungen werden mit ausgewürgter Nahrung gefüttert. Die Stimme am Brutplatz ist "chro, chro", "krao".

Eisvogel (Alcedo atthis) - Vogel des Jahres 2009

Eisvogel
Quelle: www.Andreasholgerklein.de - Vielen Dank an den Rechteinhaber!

Der Eisvogel ist ca. 16,5 cm groß und wiegt 38 g. Er hat einen gedrungenen Körper und einen großen dunklen spitzen Schnabel. Sein Rücken ist blautürkis, die Unterseite orange-bräunlich, dazu kurze Flügel und einen kurzen Schwanz. Die Geschlechter sind gleich gefärbt. Er ist das ganze Jahr anzutreffen an sauberen Binnengewässern. Der Flug ist geradlinig und er stößt vom Ansitz oder aus dem Rüttelflug ins Wasser nach Basute. Seine Nahrung besteht aus kleinen Fischen und Larven von Wasserinsekten und anderen kleinen Wassertieren. Er nistet in selbst gegrabenen Bruthöhlen vor allem in Uferböschungen und Steilufern. Die Stimme ist durchdringend tiiit oder tiitü oder tititit. Die weißen Eier (sechs bis acht) werden direkt auf den Boden der Höhle gelegt. Die Brut erfolgt zwischen April und Juli, zwei bis drei Bruten pro Jahr und dauert 19 - 21 Tage. Die Jungen verlassen nach ca. 25 Tagen die Bruthöhle.

Der Eisvogel wurde als Vogel des Jahres 2009 gewählt, da sein Lebensraum immer mehr bedroht ist.

Kuckuck (Cuculus canorus) - Vogel des Jahres 2008

Kuckuck
Quelle: www.Andreasholgerklein.de - Vielen Dank an den Rechteinhaber!

Der Kuckuck ist 33 cm groß und wiegt 100 g. Die Oberseite und die Kehle sind grau, die Unterseite weißlich-dunkelgrau gebändert. Er gehört zu den Zugvögeln und ist bei uns vom April bis spätestens Oktober anzutreffen. Im Winter zieht er nach Afrika. Seine Nahrung besteht aus Insekten und ihren Larven, besonders aus behaarten Raupen. Er bewohnt Wälder aller Art sowie Wiesen, Sümpfe und Bergmatten. Über offenes Gelände fliegt er in fast falkenertigem Flug dahin. Das Mäönnchen ruft "Guckuck", das Weibchen kichernd "kwickwickwick". Der Kuckuck ist ein Brutparasit. Das Weibchen legt in das Nest eines Kleinvogels ein Ei, dabei bevorzugt es bestimmte Vogelarten als Wirt. Wenn der Jungkuckuck geschlüpft ist, schiebt er Eier und andere Nestinsassen über den Nestrand. Im Alter von drei Wochen fliegt er aus und wird noch weitere drei Wochen von den Wirtseltern gefüttert.

Der Kuckuck wurde zum Vogel des Jahres gewählt, weil sein Lebensraum immer mehr bedroht ist.


Turmfalke (Falco tinnunculus) - Vogel des Jahres 2007

Turmfalke
Quelle: http://www.Andreasholgerklein.de - Vielen Dank an den Rechteinhaber!

Der Turmfalke ist circa 34 cm groß. Das Männchen ist 150 - 280 g, das Weibchen 220 - 300g schwer. Er ist unser häufigster Falke. Man sieht ihn vielfach im offenen Gelände rüttelnd über einer bestimmten Stelle stehen und dann mit eingelegten Schwingen hinabstoßen, um eine Beute zu ergreifen. Das Gefieder des Männchens ist am Oberkopf und den Wangen blaugrau, der Rücken braunrot mit schwarzen Tropfenflecken. Der Schwanz ist aschgrau mit breiter schwarzer Endbinde. Das Weibchen ist überwiegend rotbraun mit schwärzlicher Querwellung. Der Turmfalke gehört zu den Teilziehern, ist jedoch bei und das ganze Jahr. Er ist in Mitteleuropa heimisch.

Er ist lautfreudig und lässt vor allem in der Nähe des Brutplatzes durchdringende "Kikiki"-Rufe und ein anschwellendes "kriii-krrii" hören. Er bewohnt felsiges Gelände, offene Landschaften mit einzelnen Bäumen oder Baumgruppen sowie Waldränder, Kirchtürme, höhere Gebäude und Scheunen. Als Nistplätze dienen ihnen Felsnischen, Mauerlöcher oder verlassene Greifvogel- bzw. Krähennester. Der Turmfalke selbst baut kein Nest. Die dicht rotbraun gewölkten 4 - 6 Eier werden einfach auf den Boden des Nistplatzes gelegt. Die Brut erfolgt in der Zeit von April bis Juli und dauert 27 - 31 Tage. Turmfalken ernähren sich vor allem von Mäusen und anderen kleinen Wirbeltieren, die vorwiegend am Boden geschlagen werden. Sie sind aber auch in der Lage, manchen fliegenden Vogel zu erbeuten.

Der Turmfalke wurde als Vogel des Jahres gewählt, weil sein Lebensraum bedroht ist.

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